Review: Sinister

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Ursprünglich veröffentlicht am 09.12.2012
Ansehen? Yup
Kaufen? Muss nicht, geht aber



Ethan Hawke ist ein Schreiber von Büchern über echte Kriminalfälle und um seinen vergangenen Erfolg zurück zu holen zieht er mit seiner Familie an den Ort eines grausamen Familienmordes. Schnell findet er auf dem Dachboden eine Kiste mit makaberen “Homevideos”, die diesen und andere Morde zeigen und die Dinge werden eindeutig eher schlimmer als besser.

Wer es nicht weiß, Sinister ist von einem Internet-Filmkritiker geschrieben und das merkt man auch tatsächlich, indem die Handlung nicht immer ganz den erwarteten Horrorfilmweg geht.
So sind die Charaktere zwar typische Genre-Schablonen, aber agieren nicht immer auf eine Weise, wie man es grade erwartet und es wird sich hier eindeutig bemüht, frisch und “glaubwürdig” ans Werk zu gehen.
Das Problem ist das “bemüht”…denn leider kann sich der Film dann doch von vielen der üblichen Klischees nicht lösen und vorallem Richtung Ende drängt sich die Handlung in altbekannte Richtungen, was nach dem spannenden Anfängen enttäuscht. Ich kann nicht weiter drauf eingehen ohne zu Spoilern, aber bei der finalen Enthüllung war ich doch frustriert zum gefühlten X-ten Mal…naja, das zu sehen was passiert.

Dennoch kann ich den Film empfehlen. Alles was man sieht, sowohl das frische neue als auch das etwas müde Alte, wurde sehr gut gemacht, es gibt einige Effektive Szenen und Schockeffekte (auch wenn viele leider vom Trailer vorweggenommen werden), hat gute Darsteller und ist ziemlich gruselig und spannend. Oh, und die Filmmusik ist FANTASTISCH. Im Gegensatz zu den eher vergessenwerten Scores der meisten Horrorfilme tritt dieser hier in den Vordergrund mit verzerrten Stimmen und wabernden Melodien, die, von seltenen Fällen wo sie ein wenig erschlägt, eine exzellente Stimmung schafft.

Es ist schade das der Film mehr sein könnte als er ist. Aber ähnlich wie der IMO ebenfalls frustrierende Film Insidious macht die Handwerkliche Umsetzung und die Effektivität des Ganzen das in so weit weg, das der Film immernoch ein gutes Stück über den Üblichen Horror-Schmu steht.

Review: The Bay

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Ursprünglich veröffentlicht am 18.03.2013
Ansehen? Auf eigene Gefahr
Kaufen? Nein

Inszeniert als „Enthüllungsvideo“ einer vertuschten Katastrophe, zusammengeschnitten aus „geleaktem“ Bildmaterial und nacherzählt von einer Augenzeugin, handelt „The Bay“ von einem kleinen Amerikanischen Fischerdorf, dass während dem Tag der Unabhängigkeitsfeier von mutierten Parasiten heimgesucht wurden die sich auf grausame Weise aus ihren Opfern herausfressen. (Nebenbei sei bemerkt, das es die Viecher, genannt Cymothoa exigua wirklich gibt und sie tatsächlich die fiese Eigenschaft haben, die Zungen ihrer Wirte zu fressen und zu ersetzen, auch wenn sie natürlich in ihrer normalen Form kleiner und ungefährlicher sind. Netter Touch).

Als Freund von „Found Footage“ Horrorfilmen (von denen es zugegebenermaßen sehr wenige gute gibt), war ich sehr angetan von der Idee eine Horrorgeschichte mit Hilfe von verschiedenen Videoaufnahmen, Protokollen und Fernsehberichten zu erzählen, statt wie üblich durch die Linse einer einzigen Kamera.
Doch leider ist dieses launig im Stile von „Truther“-Verschwörungsvideos wie „Loose Change“ inszenierte Spektakel dank schwacher Story und schwachem Writing nicht das, was ich mir gewünscht habe.
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Review: Ace Attorney

Originaltitel: Gyakuten Saiban

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Ursprünglich veröffentlicht am 13.09.2012
Ansehen? Yup
Kaufen? Kein Einspruch

Adaption der beliebten GBA/Nintendo DS Adventure Serie von Takashi Miike (Audition, Ryu ga Gotoku, Thirteen Assassins) um den Anfänger-Anwalt Phoenix Wright, der sich in einem eigenwilligen Justizsystem im Duell mit den Anklägern für das Unrecht seiner Mandanten kämpft.
In der Hauptsache hier eine Adaption des ersten Spieles, in dessen leicht veränderter Handlung es vornehmlich um den Mord an Phoenix Mentorin und dessen Hintergründe geht.

Auch wenn man es nicht unbedingt erwartet, es ist im großen und ganzen die bisher beste Verfilmung eines Videospiels bisher. Die Absurdität der Welt, der Charaktere und der gesamten Idee, Gerichtsdrama in einem Anime-artigen Licht zu präsentieren geht über bloße Parodie hinaus und lebt in seiner ganz eigenen Welt. Trotz dem vielen Humor wird aber auch nicht vor der manchmal düsteren Materie zurückgeschreckt.

Allgemein beweist Miike Liebe zum Detail und hält sich sehr nah an die Vorlage ohne sie zu kopieren, lässt sich aber auch Spielraum für einen eigenen Stil und eigene Ideen (und veralbert quasi seinen eigenen Film im Film in Form eines abgedrehten Flashbacks) und präsentiert das ganze sehr lustig und sehr sehr abgefahren.

Lob verdient zudem Phoenix Wright Darsteller Hiroki Narimiya, der sowohl als schusseliger Anfänger als auch als cleverer Investigator beweist, dabei ausgezeichnetes komödiantisches Timing hat und sein Gesicht verziehen kann das selbst Jim Carrey ihn Respekt zollen würde. Die anderen Anwälte im Spiel sind ebenfalls gut gecastet, nur manche Charaktere, insbesondere Detective Gumshoe, wirken einfach etwas seltsam.

Etwas gemischte Gefühle auch bei den englischen Untertiteln, einerseits ganz nett, das hier die Übersetzungen des Spiels beibehalten wurden, andererseits natürlich insbesondere für Aussenstehende umso seltsamer wenn man merkt das die gesprochenen Namen komplett anders sind als die im Untertitel. Ausserdem hatte die Übersetzung teils üble Grammatik und Rechtschreibfehler.

Alles in allem wie gesagt ein sehr unterhaltsamer und lustiger Film und darüber hinaus eine nahezu perfekte Umsetzung des Videospiels. Schon allein wegen der vielen Potenziell abgedrehten Justizvollzieher kann für mich eine Fortsetzung nicht früh genug kommen.

Review: Django Unchained

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Ursprünglich veröffentlicht am 22. Januar 2013
Leihen? Jo
Kaufen? Na sofort

Nachdem er vom deutschen Ex-Zahnarzt-jetzt-Kopfgeldjäger Dr. King Schultz im Austausch für Informationen befreit wurde, findet der als Sklave geborne Django gefallen daran Weiße für Geld zu erschießen, und nutzt seine neugewonnenen Fähigkeiten und die Unterstützung seines ungewöhnlichen Mentors um sich an Sklaventreibern zu rächen und bald darauf seine Frau Broomhilda (haha!) von Shaft (ha!) aus dem Besitz des sadistischen Plantagenbesitzers Calvin Candie zu befreien.

Django Unchained ist meiner Meinung nach Quentin Tarantino’s triumphale Rückkehr zum Erschaffen ehrlicher und unbeschämter B-Movie Homagen mit einem modernen Touch und einer Prise Cleverness.
Mit pre-Bürgerkriegs-Sklaverei als zentraler Angelpunkt werden hier klare Verhältnisse geschaffen, was eine Schwarz/Weiß Moralität des Themas angeht. Ungeschönt, aber auch nicht allzu exploitativ wird hier die volle Gnadenlosigkeit und schlichte Unmenschlichkeit im Umgang mit den Sklaven gezeigt und geklärt, was Recht und Unrecht angeht. Hier gibt es keine Kompromisse. Wer zwischen zwei Lagern steht, muss sich früher oder später entscheiden und die Konsequenzen tragen, was hier eigentlich immer in karthasischen Blutfontänen endet.
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Review: The Future

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Ursprünglich veröffentlicht am 15.Februar 2013
Ansehen? Vielleicht
Kaufen? Vielleicht

Als ein Pärchen in den Mittdreißigern beschließt, eine kranke, schwer hilfsbedürftige Katze zu adoptieren, wird ihnen bewusst, das die Zeit vor der Abholung vermutlich das letzte bisschen „Freiheit“ für ihr Leben bedeuten könnte und beschließen, in den letzten 30 Tagen ihr Leben zu überdenken und umzugestalten.
Prompt haben beide ihre ungeliebten Jobs gekündigt und neue Ambitionen gefunden, nur um schnell festzustellen, das sich diese in der Realität schwerer ausleben lassen als erahnt.

Miranda July, die hier sowohl Hauptdarstellerin als auch Schöpferin des Films ist, gibt diesem Film eine Art „magischen Realismus“, wie man es vielleicht aus solchen Dingen wie „Die fabelhafte Welt der Amelie“ kennt. Die kranke Katze ist die kratzige Erzählstimme, die Frau wird von einem Ihrer T-Shirts verfolgt und ihr Mann kann möglicherweise die Zeit anhalten. Doch diese quirlig-putzig-seltsamen Ideen werden hier mit der brutalen Realität auf Kollisionskurs gebracht. Die Träumereien des Pärches werden schnell als egozentrisch entlarvt, die Last-Minute-Lebensänderungen drohen schon im Ansatz zu scheitern (Die Art wie das angedachte Projekt der Frau durch Verunsicherungen und mangelnder Überwindung bereits im Entstehen scheitert, trifft unangenehm nahe an eigenen Erfahrungen, wo ich sicherlich nicht der einzige sein werde). Und am Ende führt die ganze Idee, wie soll es auch anders sein, nur zu Desastern.

Es ist ein erstaunlich depressiver Film, alles in allem, und auch wenn der Film mit seinen frechen Ideen manchmal interessante Sachen zu sagen hat und diese geschickt zu visualisieren weiß, so beißen sie sich doch sehr hart mit der gezeigten Handlung und können für jemanden, der nicht bei jedem bisschen visuellem Subtext gleich jubelnd vom Sitz aufspringt, nerven können.

So bleiben bei mir gemischte Gefühle zurück, da ich viele Einfälle sehr genossen habe, aber mich mit dem Gesamtprodukt nicht so ganz glücklich fühle.

Review: Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt

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Ursprünglich veröffentlicht am
Ansehen? Yup
Kaufen? Vielleicht

Ein gigantischer Asteroid rast auf die Erde zu und die letzten Versuche ihn aufzuhalten (die Filmen wie Armageddon und Deep Impact ähneln) scheitern. Als Versicherungsverkäufer Dodge das hört und ihm seine Frau wortwörtlich wegläuft, klammert er sich an seinen zunehmend zusammenbrechenden Alltag. Bis er eines Tages auf Penny trifft, die am Ende bei Ihrer Familie sein wollte aber den letzten Flug verpasst. Durch Sie erfährt Dodge das eine alte Highschool Flamme ihm vor einigen Monaten geschrieben hatte, das er „die Liebe seines Lebens“ sei, und so tun sich die beiden zusammen, um sich auf den Weg zu ihren Zielen zu machen.

Diese Kömodie hat eine interessante Art dieses Thema mit morbiden Galgenhumor anzugehen, ohne dabei triefend zynisch oder verbittert zu sein. Das macht irgendwie es umso witziger, wenn gezeigt wird wie sich diverse Nebendarsteller (mit netten Gastauftritten von Rob Corddry, Melanie Lyskey, Patton Oswalt, Gillian Jacobs und weiteren) in „scheißegal“ Stimmung betrinken, Drogen reinziehen, sich offen beleidigen und Orgien feiern. Und auch in den Details liefert das Ende der Welt hier einige nette Gags.
In der Mitte davon steht Steve Carell, der eventuelle Albernheiten hier komplett an den Nagel hängt aber als stoischer „Straight Man“ immernoch tolles komödiantisches Timing liefert.
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Review: Stoker

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Ursprünglich veröffentlicht am 18.03.2013
Ansehen? Ja
Kaufen? Kann ich nur empfehlen

Der wohlhabende Architekt Richard Stoker stirbt am 18. Geburtstag seiner geliebten Tochter, der verschlossenen und etwas eigenen Außenseiterin India.
Zur Beerdigung taucht der ihr unbekannte und sehr mysteriöse Onkel Charlie auf um einige Zeit im Haus zu leben. Während ihre Mutter Evie den charismatischen Verwandten schnell als einen sehr willkommenen „Ersatz“ für ihren verstorbenen Mann empfindet, bleibt India skeptisch gegenüber dem eigentlich Fremden, der sich mit etwas zu sehr Interesse in ihr Leben drängt. Doch als India tatsächlich einige unheimliche Einblicke in die dunkle Seite ihres Onkels gewährt werden, entwicklelt sie eine zunehmende Faszination für ihn.
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Review: Das verborgene Gesicht

Originaltitel: La cara oculta
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Ursprünglich veröffentlicht am 26.Februar 2013
Ansehen? Vielleicht
Kaufen? Nicht wirklich

Der junge Komponist Adrian begegnet der Barkeeperin Fabiana und sie verlieben sich schnell ineinander. Doch als diese dann in sein luxuriöses Anwesen zieht, wird sie zunehmend argwöhnisch. Adrian scheint eigene Geheimnisse zu haben, vorallem im Bezug auf seine verschwundene Ex-Freundin, und auch im Haus geschehen seltsame Dinge.

…und hier ist das seltsame an dem Film…das oben ist mehr oder weniger die Prämisse der ersten 30-45 Minuten. Es gibt ein Überraschungselement des Films, aber…es ist nicht wirklich ein Überraschungselement für mich, denn offizielle Story-Zusammenfassungen, Trailer sowie DAS HINTERGRUNDVIDEO DER DVD verraten diese Überraschung bereits soweit das ich nichtmal wusste das es eine überraschende Wendung sein sollte.
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Review: ParaNorman

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Ursprünglich veröffentlicht am 22. Januar 2013
Leihen? Yup
Kaufen? Oh ja!

Norman ist kein sehr normaler Junge. Nicht, weil er gerne trashige Horrorfilme guckt und Zombie Merchandise sammelt, sondern weil er Geister sehen und mit ihnen reden kann. Das macht ihn in seinem Dorf und sogar in seiner Familie zum Außenseiter, nur der selbst etwas wunderliche Neil und seine frisch verstorbene Oma verbringen gerne Zeit mit ihm.
Das wird nicht einfacher als ein alter Fluch droht Chaos und Angst zu verbreiten…und natürlich kann nur Norman was dagegen tun.
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Review: Robot & Frank

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Ursprünglich veröffentlicht am 30.03.2013
Ansehen? Yup
Kaufen? Vielleicht

Eine leichte Komödie mit einem wie immer fantastischen Frank Langella in der Hauptrolle, das seine Sci-Fi Einflüsse geschickt nutzt um eine wenig innovative, aber ausgefallene Geschichte zu erzählen. Geschickt genutzt ist dabei der Roboter selbst, der in seinem Design und seinen Interaktionen weniger wie ein menschlicher Android als wie eine superintelligente Küchenmaschine wirkt, aber es einem gleichzeitig sehr einleuchtend macht, das man schnell eine Persönlichkeit auf das Ding projezieren kann.
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Review: Life of Pi

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Ursprünglich veröffentlicht am 9.Februar 2013
Ansehen? Yup
Kaufen? Vielleicht

Oscarköder der allerersten Güte und entsprechend auch ein durchaus anstrengender und nervender Film, zumindest zu Anfang.

Spiritualität ist ein bestenfalls schwieriges Thema für einen Film, und Life of Pi tut sich keinen Gefallen damit so aufgeblasen daherzukommen. Der Anfang von Pi’s Lebensgeschichte ist ein Lehrstück in arroganter Verschrobenheit, und jeder Aspekt seines Ursprungs, insbesondere die seines (Spitz)namens ist so verzwickt und in jedem Aspekt ungewöhnlich, das es einen mit Drolligkeit erschlägt. Auch der ausführlich dargestellte Selbstbedienungsglauben des Protagonisten, der sich selbst als muslimisch-christlicher Hindu (mit Interesse am Judentum) ist eine ekelhaft selbstgefällige Aufforderung über das eigene Glaubenskonstrukt nachzudenken…was aber maximal nur so lange funktionieren kann bis man darüber nachdenkt wie blödsinnig diese Multireligiöse Gesinnung ist. (Da werden mir hoffenlich auch religiösere Menschen zustimmen)

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Review: Sushi Girl

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Ursprünglich veröffentlicht am 07.04.2013
Ansehen? Vielleicht
Kaufen? Nein

Gerade ist Fish, der für einen schiefgelaufenen Diamantenraub sechs Jahre eingesessen hat, aus dem Gefängnis raus, als die Vergangenheit ihn wieder einholt. Sein alter Boss Duke lädt ihn und die anderen Teilnehmer des vergeigten Raubzugs zu einem Nyotaimori Dinner ein, bei dem Sushi auf dem nackten Körper einer regungslosen Frau serviert wird (etwas was es lt. kurzer Internet-Recherche wirklich gibt, aber nicht mehr ganz so traditionell „japanisch“ ist wie es einem im Westen oftmals weisgemacht wird, da anscheinend selbst Yakuza anfangen die Sache etwas zu albern und hygienisch bedenklich zu finden).
Natürlich stellt sich schnell heraus, das das besondere Abendessen nicht allein zur Feier von Fish’s Verschwiegenheit gefeiert wird. Und so eskaliert die Situation sehr schnell zur Gewalt…

Sushi Girl präsentiert sich als so eine Art „Post-Tarantino“ Film, der womöglich eher von Filmen wie Reservoir Dogs inspiriert ist als den Filmen dessen dieser als eine „Homage“ imitiert. Jedenfalls sind die entsprechenden Elemente vorhanden: Ein bisschen 70ies Retro Ästhetik, ein Hang zu ausufernden Dialogszenen, ein prägnanter nostalgischer Soundtrack und allen voran, das Casting.
Hier brilliert das Langfilm-Debüt des Regisseurs Kern Saxton mit einem Aufgebot von zwar nicht immer allzu bekannten, aber umso kultigeren Darstellern. Mit dabei sind Michael Biehn (Terminator, Aliens), Jeff Fahey (Lost, Machete), Sonny Chiba (Kill Bill, The Streetfighter), James Duval (Donnie Darko), Mark Hamill (Star Wars, Batman, Die Wing Commander Spiele), Danny Trejo (gefühlt jeder fünfte Film der letzten 20 Jahre), „Candyman“ Tony Todd und als besonders exotisches Highlight Noah Hathaway, der als Teenager in „Kampfstern Galactica“ und „Die Unendliche Geschichte“ mitspielte.
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Review: Wreck-It Ralph

dt. Titel: Ralph reicht’s
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Ursprünglich veröffentlicht am 30.11.2012
Ansehen? Yup
Kaufen? Vielleicht

Zum DVD/Blu Ray Start vor kurzem mein Review zu Wreck-It Ralph, bzw. Ralph reicht’s, plus einem Bericht der damaligen Vorpremiere in Köln, das ich für VideoRaiders geschrieben habe

Fazit:

Unterm Strich ist der Film unterhaltsam genug, um solche Probleme überschatten zu können und auch wenn Ralph Reicht’s es leider nicht ganz schafft zum Instant-Klassiker zu werden, so bleibt er dennoch ein guter Film, der Kids, Nerds und dem was übrig bleibt ans Herz zu legen ist.

Das komplette Review gibt es bei VideoRaiders.net

Review: Indie Game the Movie

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Kaufmöglichkeiten auf der offiziellen Webseite (DRM frei, mit Untertiteln) oder per Steam
Ursprünglich veröffentlicht am 12.06.2012
Ansehen? Ja
Kaufen? Unbedingt

In dem in Sundance gezeigten und von der Presse gelobten Dokumentarfilm geht es um Indie Entwickler, genauer um Edmund McMillen und Tommy Refenes kurz vorm Release von Super Meat Boy auf Xbox Live Arcade, Phil Fish und seiner Arbeit an FEZ sowie Jonathan Blows Vergangenheit und Zukunft.

Wow, hat mir sehr gut gefallen. Tatsächlich viel besser als die andere große Gaming-Doku “The King of Kong”, vorallem, weil er nicht nur durch die dargestellten Personen authentisch wirkt, sondern sich auch darin nicht groß in umfangreiches Philosophieren oder schlimmer noch, erklären verwickelt. Abgesehen von einer kleinen Einleitung in die Welt von Indie Games (wow, ich kanns nicht fassen das der ganze Boom erst vor ein paar Jahren angefangen hat), versucht sich der Film selbsterkärend in die Bedeutung Dingen wie Metacritic oder einen Auftritt bei PAX, und stellt seine Entwicklung nach aussen hin über Ausschnitte und Szenen von Geek-Seiten wie Joystiq, Kotaku oder GiantBomb dar.
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Review: Possession

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Ursprünglich veröffentlicht am 12.09.2012
Ansehen? Vielleicht
Kaufen? Vielleicht

Sam Raimi produzierter Film von Ole Bornedal (Nightwatch).

Ein geschiedener Familenvater versucht das beste aus der schwierigen Situation für seine beiden Töchter zu machen. Bei einem Flohmarkt kauft die jüngere der beiden eine mysteriöse Holzkiste mit hebräischen Inschriften. Als Sie eines Nachts die Box öffnet, passieren seltsame Dinge und mit der Zeit benimmt auch das kleine Mädchen sich nicht mehr wie sie selbst.
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